Herzlich Willkommen im Reiche der Wildvögel

 

Frohe Festtage

Liebe Vogelfreunde

Ich wünsche Euch allen erholsame Festtage. Die Vogelstation hat (fast) Pause, im Winter ist es meist ruhiger, sofern die Kälte, wilderne Katzen, Verkehr und die unsinnige Böllerei keine Opfer fordern. Ja, die Wildtiere sind bei dem Wetter auf Sparflamme und viele Vogelbebachter mögen ja den Winter, weil sie dann sehr nahe an die Tiere herankommen. Vögel fliegen bei Kälte nur soviel wie unbedingt nötig, um Energie zu sparen. Es sei denn, sie haben eine sichere Nahrungsquelle. Daher wirken sie oft weniger scheu und manche Anfrage aus Sorge ist unbegründet: der Vogel ist ok, der ist einfach am Energie sparen. :-) Gut, die Böllerei hilft da natürlich nicht und ich weiss, ich bin nicht der einzige Tierfreund, der sehr darauf hofft, dass dies endlich komplett verboten wird!!! Anstatt Geld für so einen Müll auszugeben, lieber eine Station wie meine unterstützen. Wäre auch ein besseres Vorleben für die Kinder, unsere nächste Generation... 

DANKE DANKE DANKE!!!
Ich möchte mich natürlich auch wie jedes Jahr ganz herzlich bedanken bei all denen, die meine Arbeit bereits unterstützt haben! Ohne Euch geht es nicht und kann diese Station nicht überleben! Im Grunde wäre es perfekt, wenn einfach jeder, der einen Vogel abgibt bei mir minimum 20.- bezahlt. Damit wären Futter und Unterhalt gesichert. Einige tun dies - viele aber leider nicht. Schade. Und die Ausrede, kein Geld dabei zu haben, zieht nicht mehr, seit es Twint gibt. :-) 
Und natürlich auch DANKE an alle, die mich nicht finanziell sondern mit Naturalien oder Fachwissen unterstützt haben. Auch das wird immer wieder gebraucht und nehmen wir dankend an. :-) 

In den nächsten Tagen werde ich noch die exakten Zahlen aus dem Jahr 2025 präsentieren. Ich kann jetzt schon sagen, es war ein recht intensives Jahr. Und ja, leider gibt es noch manche, die behaupten, solche Stationen brauche es nicht! Dazu sage ich: Blödsinn! Und die, welche behaupten, die Nachfrage werde erst geweckt durch solche Stellen. Ebenfalls Blödsinn!  Da ich ja an der Quelle bin, mit Menschen zu sprechen, die Vögel gefunden haben, kann ich aus sicherer Quelle sagen: die allermeisten Menschen, die einen Vogel finden, nehmen das Tier mit und suchen DANACH nach einer Anlaufstelle. Finden sie meine oder eine andere Station nicht, würden sie das Tier (unsachgemäss) selbst zu Hause behalten und versuchen, es aufzuziehen. Auch sole Fälle habe ich immer wieder. Menschen, die einen Vogel mitnehmen, aufziehen und erst nach TAGEN, auf die Idee kommen, eine Stelle zu suchen...  

Genau das, was die Behörden ja (richtigerweise) nicht wollen. Vögel, die von Laien oder Besserwissern aufgezogen werden, erkennt man sehr gut an Gefiederschäden, Durchfall, Verhaltensstörungen (Fehlprägungen) und (falls sie nicht vorher erstickt sind....) an knackenden Atemgeräuschen, die auf Futter oder Wasser in der Luftröhe zurückzuführen sind.  Sehr schlechte Voraussetzungen für ein Leben in der Natur, bestenfalls noch als Futter für Greifvögel oder (weniger gut, weil dann landen sie blödstenfalls wieder bei mir...) als Spielzeug für wildernde HAUStiere (Katzen). 

Hoffen wir also, dass ich weiterhin kompetente und erfahrene Anlaufstelle im BL bleiben und weiterhin viele Vogelkinder aufpäppeln und auswildern darf. Viele davon bevölkern inzwischen unseren Garten, es ist eine wahre Freude. :-) 

In diesem Sinne: Frohe Festtage und auf ein erfolgreiches und vogelreiches 2026! 

 

 

Vogel gefunden? Bitte folgendes beachten: 

 

Achtung, da es sich bei meiner Arbeit um ein saisonales Ehrenamt handelt (Aufzucht und Pflege von in die Natur zu entlassenden Jungvögeln diverser Arten) und es ZUR ZEIT keine Jungvögel (ausser Tauben, die jagbar sind, siehe unten) gibt, kann ich keine Vögel annehmen! Ein Wildvogel, der sich in dieser Jahreszeit von Menschen einfangen / berühren lässt, hat immer ein medizinisches Problem und sollte VORGÄNGIG durch einen Tierarzt abgeklärt werden. Je nach Verletzung und Genesungschance, kann dann mit mir Kontakt aufgenommen werden und der Tierarzt kann den untersuchten und diagnostizierten Vogel dann mit entsprechender Medikation an mich überweisen. 

Im Vergleich zur Hauptsaison bin ich zwischen September und Ende März nur sporadisch erreichbar. Bitte um Verständnis, es handelt sich hier um ein Ehrenamt! Hier auf der Homepage finden Sie aber jederzeit viele wichtige Infos und Hinweise zur richtigen Vorgehensweise... 

 

NICHT Raum Basel - bitte Vogelwarte Sempach Tel. 041 462 97 00 oder zuständigen Verein vor Ort kontaktieren 

Vogel verletzt - nächst gelegenen Tierarzt kontaktieren (Wildtiere werden in den meisten Fällen kostenlos behandelt). Ich darf Vögel erst annehmen, wenn eine Diagnose des Tierarztes vorliegt! Am besten den Vogel einem Tierarzt zeigen, der soll sich doch bitte kurz Zeit nehmen, den Vogel schnell durchchecken und dann -falls nicht unheilbar verletzt oder krank - direkt an mich überweisen. Mit entsprechenden Papieren und falls notwendig Medikationen. Dann kann der Finder den Vogel gleich weiter zu mir bringen und sowohl für den Tierarzt als auch für den Finder ist die Sache sauber erledigt. 

Krähe / Rabe -  Gemäss Weisung vom Amt für Wald beider Basel: BL = Jagdaufseher / BS = Wildhüter kontaktieren. Ich kann Rabenvögel (wozu auch Elstern und Eichelhäher gehören) nicht annehmen. 

Wasservogel / Ente - Tierpark lange Erle Tel. 061 681 43 44 oder Wildhüter kontaktieren 

Taube - Amt für Wald beider Basel kontaktieren, Tel. 061 552 56 59 / Stadttauben können bei der Tierrettung gemeldet werden Tel. 061 268 14 00

 

Für alle anderen Fälle:

Photo des Vogels und einige Infos (allgemeiner Zustand, Fundort, Umstände) per Whatsapp / SMS an Tel. 079 256 12 84 senden -
Anrufe werden NICHT angenommen, da ich ohne Bild keine Hilfestellung bieten kann (siehe gelber Kasten weiter unten).

 

Für mehr detaillierte Infos zum richtigen Verhalten mit ihrem Findling, lesen Sie bitte weiter auf folgender Seite: 

"Vogel gefunden, was nun?

 

Ein Infoblatt zum ausdrucken, verteilen, aufhängen usw. finden Sie HIER

 

Telefonische Erreichbarkeit und weitere wichtige Infos: 

Ich bitte Sie, zu berücksichtigen, dass diese Station eine EHRENAMTLICHE Tätigkeit in meiner Freizeit ist und ich daher nicht permanent telefonieren kann. Um die Situation einschätzen zu können, brauche ich vorallem auch Bilder / Videos, Erklärungen am Telefon sind nicht hilfreich, dauern oft zu lang und die Infos, die ich brauche, kommen dennoch nicht. Daher werden Sie mich telefonisch nicht erreichen.

Senden Sie mir einfach ein Whatsapp mit einigen Infos und Bild des Vogels, dann erhalten Sie innert kürzester Zeit konkrete Infos, wie Sie vorgehen können.  Besten Dank für Ihre Kooperation! 

Und ganz wichtig: die Station lebt von Spenden! In anderen Kantonen erhalten die Stationen teilweise pro Pflegling einen Beitrag pro Tag oder ein vom Kanton angestellter und finanzierter Tierpfleger kümmert sich um diese Arbeit, die ich hier im Raum Basel als Ehrenamt ausführe...  

....und obwohl ich in der Hauptsaison deutlich weniger arbeiten und Geld verdienen kann, bleiben meine Kosten (Miete, Krankenkasse usw.) gleich und wollen bezahlt werden! 

Mit Ihrer Spende halten Sie also diese Station am Leben, die Vögel, die wirklich meine Hilfe brauchen und ich danken Ihnen dafür ganz herzlich! :-) 

Raiffeisenbank Arlesheim    
4144 Arlesheim

Danae Schwegler
Waldrain 3
4106 Therwil  

IBAN: CH12 8077 6000 0043 4980 4
Konto: 43498.04

Ebenfalls sind auch Zahlungen per Twint möglich. 079 256 12 84 (Vermerk: Vogelpflege)
Desweiteren kann ich auch gerne QR-Einzahlungsscheine senden. 

Herzlichen Dank!